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Geländewagen meets Luxus – Offroad durch Kreta

erstellt am: 24.06.2017 | von: Martina | Kategorie(n): Griechenland, Kreta, Travel

Es geht nicht vorwärts und nicht rückwärts. Keine Chance. Manchmal gibt es im Leben eben nur eine Option: Warten. Und auch wenn ich der ungeduldigste Mensch der Welt bin, ist dieses Warten hier ein Genuss – besser als jeder Schmachtfetzen mit Leonardo di Caprio und Brad Pitt zusammen. Denn wir stehen inmitten einer kretischen Schafherde. Große, kleine, junge, alte, weiße, schwarze Schafe. 98 Prozent der Herrschaften sind am Blöcken.

Irgendwann ist das Feld natürlich geräumt, die Straße frei, es geht weiter. Ich sitze seit heute Morgen in einem Geländewagen und erkunde den Süden von Kreta. Eine Insel, die ich vorher nur von Erzählungen kannte, die mich glatt umhaut. Wunderschön, herzliche Menschen, leckeres Essen und eine Landschaft, die alle paar (Höhen-)Meter zwischen satt-grün, blumig oder karg-felsig wechselt. Meine Geländewagen ist übrigens keine klobige Rumpelkarosserie, mitnichten. Ich hocke in einem schicken Cabriolet, einem Range Rover Evoque Cabriolet, um genau zu sein. Heute fahre ich auch schon die dritte Etappe – bzw.  ich sitze auf dem Beifahrersitz. Was ich hier mache? Ich darf als einer von sechs Teilnehmern die neuen Land Rover Experience Greece testen, die erst seit Anfang Mai und noch bis Ende Oktober buchbar ist. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse haben mich jetzt schon richtig geflasht.

Normalerweise erkunde ich eine Stadt oder Region ja am liebsten rennend, spazierend oder radelnd. Allerdings hätte ich mit den genannten Fortbewegungs-Alternativen niemals so viel in so kurzer Zeit von Kreta gesehen. Da war dieser wunderschöne Strand bei der ersten Tour, den ich einfach mal rennend – in Jeans und mit offenen Haaren – erspüren musste. Passend zum Namen der Tour: „Der wilde Osten von Kreta“. Mittags zelebrierten wir ein leckeres, typisch griechisches Mittagessen mit gebackenen Zucchini und Auberginen am Beach von Kato Zakros.

An Tag Zwei, bei der Exkursion „Berge und Meer“, begeisterte mich das Dörfchen Kristas. Dort gibt es ein Geschäft, in dem Hausfrauen des Ortes allerlei selbstgemachte Speisen verkaufen – die Einnahmen kommen dem Dort zu Gute. Genauso faszinierend waren die serpentinenreichen Offroad-Wege der Lasithi Hochebene und wunderschönen Küstenabschnitte. Für einen weiteren Adrenalin-Kick sorgte der Blick in die Todesschlucht.

Zurück zur heutigen Tour, dem „Abenteuer Süden und die magische Bergwelt Kretas“. Inzwischen befinde ich mich im historischen Dorf Kapetaniana, im Restaurant Thalori. Ich sitze auf einem Holzhocker, genieße eine Eule (griechischer Zwieback mit Tomaten und Feta), den grandiosen Ausblick auf das Mittelmeer – und zum Nachtisch einen griechischen Eiskaffee, den Frappe. Am liebsten würde ich noch ein bisschen bleiben und sogar in einem der gemütlichen Apartments übernachten. Doch unser Offroad-Trip geht weiter. Mittlerweile brennt die griechische Sonne volle Kanne vom wolkenlosen Himmel. Jetzt weiß ich, weshalb alle Cabriofahrer eine Schildmütze tragen. Man könnte zwar auch das Verdeck schließen – sogar während der Fahrt bei bis zu 48 km/h –, doch das Traumwetter würde ich niemals freiwillig „aussperren“.

Bei der Land Rover Experience Greece sind drei Fahrzeuge mit jeweils zwei Teilnehmern sowie das Führungsfahrzeug unterwegs. Per Funk sind alle miteinander verbunden und erhalten regelmäßig Informationen vom Guide. Plötzlich stoppt der Konvoi, am Wegesrand hat sich eine Ziege mit ihren Hörnern im Zaun verheddert. Das arme Tier hätte sich wohl nicht selbst befreien können – zum Glück können ihr unsere „starken Männer“ helfen. Die Tiere übrigens, nebst Ziegen und Schafen begegnen wir Hunden und Katzen, zählen für mich zu den Highlights der drei Tage. Nur auf die bellenden Hunde, die mich immer beim morgendlichen Laufen „begrüßten“, hätte ich verzichten können.

Gelaufen bin ich dort, wo ich während meines Kreta-Aufenthaltes auch wohnen durfte: Rundum das Daios Cove Luxury Resort & Villas. Die Fünf-Sterne-Anlage in der Nähe von Agios Nikolaos ist echt eine der schönsten Unterkünfte, die ich jemals bewohnen durfte. Der Hotelkomplex mit 210 Zimmer, 41 Suiten und 39 Villen liegt am Hang und in einer Bucht und bietet wohl jeden erdenklichen Luxus: Spa, Gym, Privatstrand, drei noble Restaurants, Hubschrauberlandeplatz. Und trotzdem ist es gemütlich, herzlich, behaglich, zum Wohlfühlen eben.

Weil das Daios Cove Partnerhotel der Land Rover Experience Greece ist, residieren die Teilnehmer natürlich auch dort. Buchbar ist ein achttägiges Pauschalarrangement – ab 2.090 Euro, exklusiv bei Solaselect –, das sieben Übernachtungen mit Halbpension, den Hin- und Rückflug, Transfers und die drei Tagestouren im Range Rover Evoque Cabriolet beinhaltet. Wer eh im Daios Cove urlaubt, kann die Tagestrips auch einzeln buchen.

Als ich nach über acht Stunden wieder ins Hotel zurückkehre, will ich vor dem Abendessen – drei Restaurants stehen dabei zur Auswahl – noch ein wenig Treppentraining absolvieren. Eine steile Treppe mit hunderten Stufen direkt am Strand schreit förmlich danach. Danach renne ich noch ein paar Mal den Strandabschnitt hin und her – leider ist dieser für ein richtige Lauf-Session zu kurz – für mich der einzige Nachteil im Daios Cove. Ansonsten bin ich hier wunschlos glücklich. Halt, einen Wunsch hätte ich dann doch noch: wiederkommen!

Disclaimer: Ich bedanke mich bei Land Rover und dem Daios Cove für diese super geniale Reise. Meine Meinung und Begeisterung sind davon unberührt.





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