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Tatsächlich Urlaub – auf Fuerteventura

erstellt am: 14.08.2017 | von: Martina | Kategorie(n): Active, Travel

Ich habe es getan! Nein, ich meine damit keine Bergtour auf den Mount Everest, einen Bungeesprung oder Ultralauf durch die Wüste. Nein, ich meine damit: Urlaub machen. Nach über 20 Jahren richtig Urlaub.

Viele denken nun vermutlich: „Die ist doch eh immer im Urlaub“. Der Klassiker. Mittlerweile rechtfertige und erkläre ich mich ja nicht mehr, aber nur am Rande: Nein, meine Reisen sind in der Regel kein Urlaub 🙂

Nun kam es also anders. Mein Herzensmann wollte seine restlichen Urlaubstage auf Fuerteventura zum Kiten nutzen – und ich kam mit. Nicht zum Kiten, sondern einfach so. Zum Laufen, Strand genießen, Sonne tanken. Zwar musste meine Laptop ins Gepäck – und um ein bisschen arbeiten kam ich doch nicht herum –, aber es war eine klasse Auszeit. Ausschlafen, keine Termine, vom Büffet schlemmen, herrlich.

Natürlich habe ich Fuerteventura für mein Lauftraining genutzt. Im Herbst stehen zwei Marathons an, einer davon ist der Jungfrau Marathon, somit „läuft“ meine Vorbereitung auf Hochtouren. Fuerteventura ist dabei ein echtes Trainingsparadies: Die extremen Bedingungen Hitze, mega Wind und sandige Wege verlangten mir einiges ab. Sehr effektiv. Fast jeden Tag schnürte ich zweimal die Laufschuhe. Oder rannte barfuß.

Überhaupt sind Sportler auf Fuerteventura genau am richtigen Ort, vor allem, wenn sie Kiten und Surfen. Der nötige Wind ist nahezu garantiert – und aufgrund der perfekten Bedingungen sind auf der Insel natürlich viele Surf- und Kitecenter ansässig. Ich habe es nicht ausprobiert, die sechs Tage wollte ich einfach mal „nichts müssen“. Auch keine Kurse absolvieren.

Von der Insel habe ich nicht allzu viel gesehen oder kennengelernt. Zweimal besuchte ich Costa Calma, dort in der Nähe war unser Hotel „Meliá Gorriones“. Costa Calma ist ein Ort, der eigentlich keiner ist. Sprich: Es gibt kein Zentrum oder eine historische Altstadt oder Einheimische oder so. Dort befinden sich ausschließlich Hotels und Ferienhäuser, ein paar Restaurants und Einkaufszentren. Mal für einen kleinen Bummel ganz nett, für mehr jedoch nicht. ABER: Der Strand ist super. Das ist eh der absolute USP von Fuerte. Solch weitläufige Traumstrände kannte ich bislang gar nicht.

Eine Stippvisite stattete ich zudem Morro Jable ab. Im Gegensatz zu Costa Calma ist das ein richtiger Ort mit Strandpromenade, Hafen, vielen netten Geschäften, inklusive Mango Store 😉 Allerdings ist es hier ebenfalls sehr touristisch – schön fand ich es trotzdem.

Mein Fazit: Fuerteventura ist vor allem für Sportler (Kiter, Surfer, Läufer) und Strandliebhaber ein Paradies. Wind muss man ebenso mögen. Für mich waren sechs Tage für „Sport und Strand“ ausreichend. Wer länger bleibt – es lässt sich natürlich hervorragend aushalten –, sollte unbedingt mit einem Mietwagen mehr von der Insel erkunden und etwa Corralejo an der Nordküste, Faro de Tostón mit seinen zwei Leuchttürmen oder den Fischerort Ajuy besuchen.  Übringens: Fuerteventura ist nicht grün, sondern sehr karg und „geprägt durch Geröll“. Ich finde, es hat dennnoch seinen Reiz.

Was die Preise angeht: Flug (TUIfly, ab Stuttgart, mit Gepäck 370 Euro) und Hotel (460 Euro, 5 Nächte, mit Halbpension, pro Prson im Doppelzimmer) sind nicht günstig. Die Kanaren waren noch nie eine Schnäppchendestination. Dank der aktuellen Situation (z.B. Wegfall der Türkei als Urlaubsgebiet), stiegen die Preise um ein Weiteres. Vor Ort fand ich es aber absolut bezahlbar. Und vor allem: einfach toll.





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